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<title>BVB Fundament</title>
<link>http://www.bvb-fundament.de/</link>
<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
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<title>@Herr Hrdlicka</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von herb, Dienstag, 31. Dezember 2013, 18:01:</em></p><p><p>Mensch, Herr Hrdlicka - wie immer kurz, prägnant und auf den Punkt gebracht!<br />
Das muss ich erstmal einwirken lassen. Aber nächstes Jahr bekommst du ' ne Antwort,<br />
versprochen! Hier noch was Tanzbares aus dem Festsaal Kreuzberg:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RwmPwmABGVk">http://www.youtube.com/watch?v=RwmPwmABGVk</a></p>
<p>Stürmische Grüße aus Hannover</p>
<p>herb</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://www.bvb-fundament.de/index.php?id=41832</link>
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<pubDate>Tue, 31 Dec 2013 18:01:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>herb</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@Herr Hrdlicka</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Antwort von Herr Hrdlicka, Dienstag, 31. Dezember 2013, 17:22:</em></p><p><p>Der Zeitpunkt meiner Replik: Vielleicht eher unpassend; allerdings - weil die Fortsetzung dieser &quot;Causa&quot; ja Anfang Januar 2014 fällig ist - will ich datt 2013 doch noch vom Tisch kriegen:</p>
<blockquote><p>Man fragt sich: War da mal was ? Remember ?!</p>
</blockquote><p>“If my memory serves me well“:</p>
<p>Ein Herr Hinz – oder war es dessen Schwippschwager Kunz? - meinte neulich zum Hrdlicka: “Liest auch Du die jeweiligen Forenbeiträge (z.B.) bei SPON &amp; ZON? Darauf der Angesprochene: “Mit Vorliebe, neuerdings mit größerem Interesse als die 'Hofberichtserstattung' bzw. die Kommentare selbst!“</p>
<p>Zum Kommentar von Gisela Friedrichsen selbst deshalb zunächst nur eine Anmerkung zu dieser Passage:</p>
<p>“<em>Fragen über Fragen: Warum ist überhaupt angeklagt worden, wenn die Beweise so dürftig sind, dass das Gericht nach acht Verhandlungstagen noch immer nichts Beweisbares in den Händen hat? Warum hat die Kammer eine solche Anklage zugelassen? Weil sowohl Staatsanwaltschaft als auch Gericht den öffentlichen Vorwurf fürchten, sogenannte Promis besser zu behandeln als die Herren Hinz und Kunz? Dann stünde es schlecht um die Souveränität der Justiz</em>.“</p>
<p>SPON-Leserzuschrift No. 82 zu Deinem Link, lieber Herb, war für mich als “Auffrischung“ überaus hilfreich: </p>
<p>“<em>Für alle die unter Amnesie leiden, hier noch mal ein Link zur Chronik der Affäre</em>“: </p>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/wulff-unter-druck/chronik-der-affaere-wulff-die-vorwuerfe-sein-kampf-ums-amt-die-folgen_aid_696704.html">http://www.focus.de/politik/deutschland/wulff-unter-druck/chronik-der-affaere-wulff-die-vorwuerfe-sein-kampf-ums-amt-die-folgen_aid_696704.html</a> </p>
<p>Apropos “Hinz und Kunz“:  Wer hat die Lawine nomma losgetreten?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=u8h8ca5zn5Y">http://www.youtube.com/watch?v=u8h8ca5zn5Y</a>  </p>
<p><img src="http://media1.faz.net/polopoly_fs/1.1654425!/image/2002323970.jpg_gen/derivatives/article_multimedia_overview/2002323970.jpg " alt="[image]" />  <br />
“Peter Hintze brachte den Stein ins Rollen: ’Auf der Akte findet sich der Vermerk von Herrn Wulff, dass er mit dem (Groenewold) befreundet ist und sich deswegen in der Sache für befangen hält.’“</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wulffs-ruecktritt-peter-hintze-und-der-toedliche-vermerk-faz-11654412.html">http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wulffs-ruecktritt-peter-hintze-und-der-toedliche-vermerk-faz-11654412.html</a>   </p>
<p>Was “nährte“ den “begründeten Anfangsverdacht“? <br />
<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article109549681/Wulff-bat-Siemens-um-Geld-fuer-Groenewold-Film.html">http://www.welt.de/politik/deutschland/article109549681/Wulff-bat-Siemens-um-Geld-fuer-Groenewold-Film.html</a></p>
<p>Angeregt durch Deine Ansprache, dear Herb, habe ich mir die PHOENIX-Runde vom 12.12.2013 reingezogen. Gisela Friedrichsen am 12.12.2013 u. a. dort:</p>
<p>“Er muss doch für sein Land was tun!“ –   Bei folgendem Statement der Gilla Friedrichs am 12. Dezember:  “Wenn man sich die Situation vorstellt im Jahre 2008 …. Er wollte seiner jungen Frau halt etwas bieten, der wollte was Gutes tun.“  -ODER: “Wenn man sich diesen Mann heute mal angeschaut hat, wie er auf den Knien seines Herzens sozusagen diese Aussage von ihr gehört hat; es war wirklich fast berührend; wie er sie bewundert hat, wie er sie angehimmelt hat“ –</p>
<p>Tja, gemessen an dem von Dir eingestellten Friedrichsen-Text - hm, Gisela Friedrichsens Live-Argumentation erzeugt bei mir dies: *kopfkratz* (vielsagende Mimik auch der beiden gegenübersitzenden Profs - selba *grins*  - Achte bitte auch auf die Mimik und die Körpersprache von Gisela Friedrichsen, als Prof. Norbert Bolz (Medienwissenschaftler, Technische Universität Berlin) das seinerzeitige “Hand-in-Hand“-Vorgehen von BILD und SPIEGEL thematisiert: </p>
<p>“ …eigentlich keine großen Unterscheide mehr zwischen den Berichten im SPIEGEL und in der BILDZEITUNG; und wenn ich’s recht sehe, vertragen die sich untereinander sehr viel besser als vor noch Jahrzehnten ...“ (ab 40.40 min etwa).</p>
<p>&quot;Der Wulff-Prozess&quot; - phoenix Runde am 12.12.2013: </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KCXoaINd9D0">http://www.youtube.com/watch?v=KCXoaINd9D0</a></p>
<p>Zurück zu Hinz &amp; Kunz &amp; Hrdlicka:</p>
<p>Meine aktuelle Lektüre (dritter Durchgang): Die “Tagebücher“ (1943 – 1989) von Sándor Márai. Unter “1964“- Seite 219: “Emerson: Das ’Zitat’ zeuge vom Zitierenden ebenso wie vom Verfasser des zitierten Textes. Meistens zitiere man nur, was man im eigenen Namen nicht auszusprechen wage.“ </p>
<p>So schlicht, so wahr! – Nun denn also:</p>
<p>Leserbriefe – bewusst äußerst selektiv bzw. sehr einseitig, so quasi als “Kontrapunkt“ zu “Deinem“ Friedrichsen-Text:</p>
<p><strong>142. Wie soll die Justiz dem praetor300 20.12.2013</strong><br />
verständlich werden, wenn selbst die &quot;bekannteste deutsche Gerichtsreporterin&quot; keine Juristin ist und deshalb gar nicht verstehen - also auch nicht dem Volk vermitteln kann - was da im Gerichtssaal wirklich passiert? Öffentliche Kontrolle der Justiz durch die Presse ist gut, richtig und wichtig. Ungefähr wie der TÜV für das Auto. Allerdings würde ich mein Auto auch nur ungern von einer Germanistin überprüfen lassen... Also Schluss mit dem unqualifizierten Justiz-Bashing</p>
<p><strong>93. viele leute juam52 20.12.2013</strong><br />
scheinen nicht zu kapieren, dass es nicht um den betrag geht, sondern darum, ob sich wulff als ministerpräsident hat kaufen lassen. nicht zuletzt die aussagen von herrn glaeseker im parallelprozess legen nahe dass wulff das in großem stil betrieben hat. wenn die staatsanwaltschaft dazu anhaltspunkte hat, und die chance sieht, ihn deswegen dran zu kriegen, ist es ihre pflicht, ihn anzuklagen. damals auf dem höhepunkt der affaire war das geschrei in den foren gross, warum die staatsanwaltschaft nicht tätig wird. und die leute die rumjammern, was dieser prozess den steuerzahler kostet, sollten sich mal fragen was den steuerzahlen wulffs &quot;ehrensold&quot; sein büro und sein fahrer kostet.</p>
<p><strong>168. Hier Rudolf_56 20.12.2013</strong><br />
wird am eigentlichen Dilemma vorbeigeredet. <strong>Ist es möglich, dass man von allen Verfehlungen Wulffs die geringste für die Anklage herausgepickt hat, diese Lächerlichkeit? Was war da nicht alles im Gespräch und in der Presse, ehe Wulff gezwungenermaßen zurücktrat. Bestimmt nicht wegen der 700 Eppes.</strong> Ich sehe das ähnlich, als würde ein Bankräuber dafür angeklagt, dass er einem Kunden in der Bank versehentlich auf den Fuß getreten ist. Der Rest ist Schweigen. Also einstellen wegen Geringfügigkeit. Das war und ist doch allen von vornherein klar, wie das enden sollte, oder nicht? Jemand schrieb, Wulff hätte Geld verloren. Er bekommt eine nette Pension (ca. 200.000,- EUR p .a.) als Frührentner. Obwohl er doch durchaus noch Telefondienst o.ä. verrichten könnte, wie ein Normalo im richtigen Leben, der fast blind und gehbehindert ist.</p>
<p><strong>105. In der StPO - die Welt der Juristen  Karl Hagen 20.12.2013</strong><br />
Dieser Artikel ist enttäuschend, da irgendwie tendenziell, im besten Fall auch nur naiv. Abgesehen von allen Beweisproblemen: Die üblichen Praktiken der Gerichte und die Kostenfolgen im Strafprozeßrecht sind (das [übliche] Dilemma des Gerichts und Wullfs) klar? Wir sind mittlerweile im Hauptverfahren - das vor Anklageerhebung und -zulassung erfolgte Einstellungsangebot mit Geldauflage (§153 a StPO - kein öfftl. Interesse und geringe Schuld) ist bekanntlich von Herrn Wulff abgelehnt worden. Das Gericht hatte somit (nur noch) über die Zulassung der Anklage zu entscheiden. Bei hinreichendem Tatverdacht musste es zulassen. Und hinreichender Tatverdacht ist fast immer da. </p>
<p>Zunächst zur Kostenfolge im Prozess in diesem Stadium: Freispruch - Staat (Ankläger) zahlt alle Kosten (gerichtl. und regelmäßig auch notwendige aussergerichtl. Kosten, also auch RA-Kosten) - und Wulff ist rehabilitiert Verurteilung lt. Anklage - Kosten alle zulasten von Wulff und er ist zumindest politisch &quot;tot&quot; Soweit klar. </p>
<p>Das Angebot einer Einstellung (jdfls. im zugelassenen gerichtl. Hauptverfahren) hat oftmals (jdfls. in Bagatellfällen) mit kostenrechtlichen Aspekten zu tun; und ob das Gericht versuchen will die Geschichte abzukürzen (Urteil schreiben in strittigen Sachen kostet nun mal Zeit). Gut, und hier natürlich und vor allem auch für Herrn Wulff Prestigegründe. </p>
<p>Einstellung wg. Geringfügigkeit (und darum geht’s wohl hier) - jeder (Ankläger und Angeklagter) trägt seine eigenen Kosten (ohne Erstattung der Gegenseite) selbst. Wenn nicht zugestimmt wird - egal von welcher Seite - Urteil mit entsprechender Kostenfolge (Verlierer alles). </p>
<p>Hier hilft Wulff nur Freispruch - da selbst bei Einstellung bleibt ein &quot;Nachgeruch&quot; auf ewig hängen. Hat er wohl auch erkannt, sonst hätte er den Strafbefehl akzeptiert. Übliches Angebot in vielen in der Mitte der Verhandlung unklar gebliebenen Strafverfahren (da Zweifel) - und i.Ü. wird wohl in mind. 90% der Verfahren die Anklage zugelassen (so doof ist die STA nun auch nicht) - halt Einstellung gem. § 153 ff StPO. </p>
<p>Ob weitergemacht wird ist dann halt Risiko der Beteiligten - und das hat hier auch Herr Wulff bzw. die beteiligte STA zu ertragen. Wer auch immer Recht hat - ähm, das Urteil bekommt. Ich habe keine Ahnung, ob sich Hr. Wulff strafrechtlich was zu Schulden kommen lassen hat - ist mir auch ehrlich gesagt egal. Möge er Gerechtigkeit erfahren - hoffentlich trifft sein Fall auf kompetente und wirklich unahängige Richter. Ein bisschen weniger Aufgeregtheit und mehr Kompetenz in der Berichterstattung wäre nicht nur derzeit dennoch schön.</p>
<p><strong>18. Seltsam! kritiker111 19.12.2013</strong><br />
Zeugen, die offensichtlich dement sind und sich gezielt an Wichtiges nicht, aber an nebensaechliche Kleinigkeiten erinnern koennen? Vor jedem &quot;normalen&quot; Gericht waere da die Beugehaft angeordnet worden. Wenn nicht sogar wegen (un-)eidlicher Falschaussage angeklagt worden waere. Man sollte wenigstens erst einmal abwarten, was der Glaeseker Prozess erbringt. Denn da wird immer offensichtlicher, dass Wulff weit aus mehr Kenntnis von vielen Vorgaengen hatte, als er bisher zugeben wollte. Nein, unschuldig ist dieser Ex-Bundespraesident sicher nicht! Das zeigen schon seine dubiosen Aktionen im Vorfeld und die vielen Luegen, deren er schon überfuehrt worden ist.</p>
<p><strong>54. Vor Gericht sind alle gleich?  ein_kommentar 19.12.2013</strong><br />
Aufgrund eigener Erfahrungen mit Gerichten glaube ich eh nicht mehr daran, dass wir in einem Rechtsstaat leben. Aber dass jetzt Herrn Wulffs Privatleben vor der Öffentlichkeit in dem Verfahren haarklein durchgekaut wird, hat er sich selbst zuzuschreiben, denn einer Einstellung des Verfahrens gegen Geldauflage hat er ja im Wissen um die Folgen explizit nicht zugestimmt. Und ja, 750€ mögen für Politiker, Unternehmer und auch Spiegel-Journalisten eine Kleinigkeit sein, für den Grossteil der Bürger dieses Landes ist diese Summe eben keine Kleinigkeit. Und wie schon angemerkt, jeder Beamte kommt bereits bei zweistelligen Beträgen in arge Erklärungsnot und kann seiner Existenz verlustig gehen. Es wird Zeit, dass endlich mal Artikel 3 GG Beachtung vor bundesdeutschen Gerichten findet! <span style="font-size:large;"><strong>Ich bin schon auf den Hoeneß-Prozess gespannt!<br />
</strong></span></p>
<p>Zum “Prozess der nicht gestellten Fragen“ wäre unter dem 19. Dezember 2013 noch im Angebot:</p>
<p><a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/wulff2215.html">http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/wulff2215.html</a></p>
<p><strong>Und Dein Leib- und Magenblatt:</strong></p>
<p><a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Celler-Generalstaatsanwalt-Frank-Luettig-irritiert-ueber-Wulff-Prozess">http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Celler-Generalstaatsanwalt-Frank-Luettig-irritiert-ueber-Wulff-Prozess</a> </p>
<p><span style="font-size:large;"><strong>Komm gut rein!   </strong></span><br />
<span style="color:#000;"><strong>Schwatt-</strong></span><span style="color:#c93;"><strong>gelbe </strong></span><span style="color:#000;"><strong>Grüße</strong></span><br />
Herr Hrdlicka</p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://www.bvb-fundament.de/index.php?id=41830</link>
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<pubDate>Tue, 31 Dec 2013 17:22:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Herr Hrdlicka</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@Herr Hrdlicka</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintrag von herb, Donnerstag, 19. Dezember 2013, 22:58:</em></p><p><p><span style="color:#c00;">Man fragt sich: War da mal was ? Remember ?!</span></p>
<p>Nachrichten&gt;Politik&gt;Deutschland&gt;Christian Wulff&gt;Zwischenfazit zum Prozess gegen Christian Wulff und David Groenewold<br />
Zwischenbilanz im Wulff-Prozess: In welcher Welt leben diese Staatsanwälte?</p>
<p>Ein Kommentar von Gisela Friedrichsen</p>
<p>Das Landgericht in Hannover will den Prozess gegen Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff abkürzen. Das ist gut. Es schlägt dazu jedoch eine Variante vor, die Zweifel an der Souveränität der Richter und am Verhalten der Staatsanwaltschaft aufkommen lässt.</p>
<p><br />
DPA<br />
Ex-Bundespräsident Wulff: Keine Beweise für Vorteilsannahme<br />
Es war eine gute und eine weniger gute Nachricht zugleich, die der Vorsitzende Richter dem ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und dessen Freund, den Filmmanager David Groenewold, in seiner Zwischenbilanz verkündete. Einerseits sagte Frank Rosenow, die Landgerichtskammer in Hannover sehe die Vorwürfe der Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung als nicht bewiesen an. Das heißt: Ein Freispruch ist zum Greifen nahe.</p>
<p>ANZEIGE</p>
<p>Andererseits aber regte das Gericht ein Absehen von Strafverfolgung wegen Geringfügigkeit - schließlich geht es um 750 Euro, mit denen sich Wulff angeblich sein Wohlwollen von Groenewold abkaufen ließ - oder eine Einstellung des Verfahrens gegen Auflagen ein. Wie das? Sind Wulff und Groenewold nun schuldig oder nicht? Vorwürfe, die nicht zu beweisen sind, sind auch nicht zu bestrafen. Denkt der Bürger.<br />
Aus Richter Rosenows Ausführungen war herauszuhören - so empfanden es jedenfalls die Angeklagten - dass er im Fall eines Freispruchs einen Revisionsantrag der Staatsanwaltschaft kommen sieht. Wulff und Groenewold stünde dann möglicherweise eine lange Zeit der Ungewissheit bevor, ehe die leidige Sache endlich vom Tisch wäre. Oder will das Gericht mit seiner Anregung der Staatsanwaltschaft eine goldene Brücke bauen, um einem Gesichtsverlust zu entgehen?</p>
<p>Justiz muss sich verständlich machen</p>
<p>Fragen über Fragen: Warum ist überhaupt angeklagt worden, wenn die Beweise so dürftig sind, dass das Gericht nach acht Verhandlungstagen noch immer nichts Beweisbares in Händen hat? Warum hat die Kammer eine solche Anklage zugelassen? Weil sowohl Staatsanwaltschaft als auch Gericht den öffentlichen Vorwurf fürchten, sogenannte &quot;Promis&quot; besser zu behandeln als die Herren Hinz und Kunz? Dann stünde es schlecht um die Souveränität der Justiz.</p>
<p>ANZEIGE</p>
<p>Denn das Schielen auf Beifall und die Angst vor dem Aufschrei des Boulevards geht vor allem zu Lasten der Angeklagten. Deren Ansehen wird allein durch den Umstand, vor Gericht ihr Privat- und Intimleben ausbreiten zu müssen, beschädigt. Dazu kommt die psychische Belastung, die jeder Strafprozess für einen Angeklagten bedeutet.<br />
Justiz soll verständlich sein. Sie muss sich dazu auch verständlich machen. Wenn eine Staatsanwaltschaft angesichts einer Situation, wie sie im Prozess gegen Wulff und Groenewold nun besteht, weiter auf &quot;ausreichende Hinweise&quot; hofft, dass Wulff sich &quot;wissentlich&quot; von seinem Freund habe einladen lassen, dann wird das Verständnis arg strapaziert. Außerdem: Wulff hat mit Frau und Kind nicht gratis im Hotel gewohnt, sondern dafür bezahlt. Dass ihm nicht gleich auffiel, dass die Kosten für das Kindermädchen nicht auf der Rechnung standen - welch eine Straftat! In welcher Welt leben diese Staatsanwälte eigentlich?</p>
<p>Für die Verteidigung kommt eine Einstellung des Verfahrens gegen Auflagen nicht in Frage. Warum auch.<br />
<span style="color:#c00;"><br />
Hannover hat sich doch schon immer an &quot;lupenreinen Demokraten&quot; orientiert - die Steilvorlage steht<br />
jedenfalls. Wir stehen zum Trainer wie zum einzig wahren Präsidenten, bis...nun, na ja, schaun mer mal.</span></p>
<p><img src="http://www.ran.de/var/storage/images/fussball/bundesliga/news/96-kind-setzt-slomka-unter-druck-112956/martin-kind-l-und-mirko-slomka-r/1022134-4-ger-DE/Martin-Kind-l.-und-Mirko-Slomka-r._teaser_620x420.jpg" alt="[image]" /><br />
<img src="http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1420524.1355269904/860x860/christian-wulff.jpg" alt="[image]" /></p>
<p><img src="http://www.langenberger-musikschule.de/Putin-und-Schroeder.jpg" alt="[image]" /></p>
<p><img src="http://xinos.files.wordpress.com/2011/01/maschmeyer113_v-ardgalerie.jpg" alt="[image]" /><br />
<span style="color:#c00;"><br />
Na, jedenfalls gilt immer noch - und das ist auch gut so:</span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kQUJfpcSRQ0">http://www.youtube.com/watch?v=kQUJfpcSRQ0</a><br />
<span style="color:#f00;"><br />
herb<span style="color:#f00;"></span></span></p>
</p>]]></content:encoded>
<link>http://www.bvb-fundament.de/index.php?id=41763</link>
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<pubDate>Thu, 19 Dec 2013 22:58:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>herb</dc:creator>
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