BVB Fundament

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Es kotzt einen nur noch an

Herr Hrdlicka, Samstag, 14. Juli 2012, 20:36 @ Altrocker

Hallo, lieber Labeling-rocker! ;-)

schön, einmal auch in Dein Innerstes sehen zu dürfen,

Foren sind ja eher kein Beichtstuhl; und „Bekenntnisse“ wabern dann for ever and a day im virtuellen Raum; das Posting von „herb096“ hat halt Schleusen bei mir geöffnet …

hebt sich angenehm von den üblichen Verlinkungen des Herrn H. ab.

Spätestens an dieser Stelle ist mir klar, dass Du und ich – außer „Feuer und Flamme“ für unseren geliebten BVB zu sein – noch etwas gemeinsam haben: Wir sind so frei, bei unserer Foren-Lektüre „selektiv“ vorzugehen.

In Deiner - ansonsten von mir sehr geschätzten - knackigen Art fragtest Du „seinerzeit“ bei mir an, ob ich von BILD bezahlt werde :-D , um mich damit in eine, ja, ich nenne es so, in eine Verteidigungsposition zu manövrieren. Diesem indirekten „Rechtfertigungsdruck“ bin ich dann erlegen, und habe erheblich mehr von mir preisgegeben als es vielleicht „situationsadäquat“ gewesen wäre. Auch unser Fundament-Archiv vergisst nämlich nichts! Ehe ich es wagte, hier zu schreiben, habe beispielsweise ich monatelang „an der Tür gelauscht“. So what! Im Übrigen habe ich in diesem Forum schon sehr reichlich - direkt und indirekt - „Vita“ ausgeplaudert, sei’s drum!

Nomma: „selektive Wahrnehmung“? ;-)

Wann „beichtest“ Du denn mal? Ernsthaft: Weshalb verwöhnst Du uns mittlerweile so spärlich mit Deinen prägnanten Kurzkommentaren? Die Entzugserscheinungs-Intervalle werden immer größer!!!

übliche(…) Verlinkungen des Herrn H

Meine Verlinkungen sind als Service / Anregung gedacht. Jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten! Themenwahl und Akzentuierung geschehen nicht willkürlich, sind vielmehr Aussagen, die durch „Hervorhebungen“, Illustrationen, Kurzkommentare, Videos und Mucke / Lyrics weiter „personalisiert“ werden. Paraphrasierungen darüber hinaus erachte ich i. d. R. als redundant. „Gutes“ von reflektierten Zeitgenossen kann „man“ halt nicht mehr verbessern, sondern nur noch „verwässern“! Erhalte ich ein Feedback, gehe ich nicht nur auf mein Gegenüber ein, sondern „oute“ mich auch durch Aufgabe von „Neutralität“.

„Einmal ist keinmal! Ich denke, zwei „Rechtfertigungen“ sollten aber gezz reichen, woll!

Respekt vor Deiner Entscheidung, die nach vielen Jahren Zugehörigkeit und Einsatz sicher nicht einfach war. Oder wurde der Entschluss durch diesen unsäglichen Durchwinker zum Wochenendauftakt gar ein Selbstläufer, der die Entscheidung zum Kinderspiel machte?

Nein, der von Dir sehr präzis(e) qualifizierte „unsägliche Durchwinker“ gestaltete den Entschluss, mein „Herz über die Hürde zu werfen“ (Helmut Schmidt) endgültig als „alternativlos“ (sic!). Mein Verstand gehört jedoch weiterhin MIR!

Nicht nur „Verlinkungen“, sondern auch Kostproben aus dem – vornehmlich deutschen – Zitatenschatz werden gern von mir genommen:

Als Antwort darf ich mein "Stufenmodell" vorstellen; auf einem Plateau stehend kannste gewisse Szenarien „einfach nicht mehr [mit] ansehen“. Wohlan:

1. Stufe: „Alles verstehen heißt alles verzeihen!“

2. Stufe: "Es nimmt immer ein schlechtes Ende, wenn einer mehr genießt, als er verdient – besonders aber beim Vertrauen." (Aus den fliegenden Blättern)

3. Stufe: "Erfahrene Opportunisten schwimmen so mit dem Strom, dass sie später behaupten können, sie wären abgetrieben worden." (NN)

Endstufe: "Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt." (Kafka)

P.S.: Unverfängliche Auszüge des Kündigungsschreibens dürften übrigens nicht nur mich interessieren ;)

Meiner Ex-Partei den Spiegel vorzuhalten und sie damit zu konfrontieren, dass ihr o. g. „Durchwinken“ - u. a. des ESM_V - (ohne (quantitativ) nennenswerte Gegenstimmen) einer Kumpanei mit einem Jean-Claude Juncker gleichkommt. Diese Vorhaltung ist hoffentlich ebenso „verfänglich", wie der Spruch des JCM mehr als entlarvend, ja, zynisch ist:

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." Und ich schrieb weiter:

„Den 28. Oktober 1969, diesen historischen Tag, schon vergessen? Mehr Demokratie wagen! …“
(Wiederholung meines o. g. Postings)

Der Scheidebrief umfasst von mir belegte Soll-Ist-Analysen, Versprechen und „Versprecher“ … auf insgesamt 13 (in Worten: dreizehn) Seiten. Mein nun „steinernes Herz“ raunt mir gerade zu: „Gut iss!“ -

Rockige Grüße

Danke, retour!

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