Die Wiederkehr des ewig Gleichen ...
... hat mich wohl eingelullt.
Sorry, dass ich hier Aufgewärmtes aufgetischt habe.
"Nun denn also" die Aktualisierung:
taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?
Friedrich Küppersbusch: Ich habe keinen Trainingsrückstand. Es ist so, dass der Fahrradreifen am Asphalt kleben bleibt. Bestimmt!!!
taz: Was wird besser in dieser?
F. K.: Wie der BVB mit null Neuzugang in der Startaufstellung das überteuerte Perlenkästchen Bayern umpflügt – ein Witz, den man sich eine Urlaubswoche lang gut immer wieder erzählen kann.
taz: Angeblich ist Geheimdienstkoordinator Ronald Pofalla nach wochenlanger Abstinenz am Donnerstag vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium aufgetaucht. Glauben Sie, dass das wirklich er war?
F. K.: Er hat das Adjektiv "verpoft“ zu neuer Blüte geführt. So verhirn- wie verharmlosend allerdings, denn die PKG-Sitzung war die Jahreshauptversammlung der einarmigen Banditen zum Thema Klavierkonzerte. Pofalla sagt nicht, was er über den Datenklau der US- und anderer Dienste womöglich weiß. Die Opposition fragt nicht, um nicht eigenes Wissen aus der Regierungszeit zu entblößen. Dann gehen alle vor die Kameras und empören sich über das miese Konzert der anderen. Wenn Pofalla seinen Job gemacht und Merkel gründlich informiert hat, fliegt sie. Wenn nicht, er. Zu beider Glück wissen das nur die beiden.
taz: Pofalla meint, wir sollen alle mal etwas runterkommen von der emotionalen Diskussion. Hat er recht?
F.K.: Die Lenor-Version seines Bosbach-Spruchs "Ich kann deine Presse nicht mehr sehen“. Otto Schily sekundiert und Merkels Linie schimmert durch ein paar Äußerungen: Da kann man nichts machen – außer selber machen. Das Kernthema – Über-Überwachung – schenkt man als getarnte Zweitstimmenkampagne der FDP. Ein bisschen Flurschaden links durch erstarkende Piraten wäre willkommen. Das Meta-Thema "Lügt die Regierung?“ ist die Chance der Opposition. Nur das würde einen Einschlag auf die Beliebtheitskurve Merkels haben. Drolligerweise ist die Debatte eben noch nicht emotional, sondern sehr fachlich-sachlich und nicht jedermann zugänglich. (…)
taz: Die Axel Springer AG hat einen Gutteil ihrer Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Die 68er haben noch "Enteignet Springer!“ gefordert. Warum freut sich denn heute keiner?
F. K: Die WAZ-Gruppe kann Zeitungen ohne Journalisten, Springer Zeitungen ohne Journalismus – das ruft nach Fusion. Doch Springer scheint entschlossen, keinen Journalismus ohne Zeitungen auszuprobieren. Macht Sinn.
taz: Und was machen die Borussen?
F. K.: Höchste Zeit für die offizielle Saisonprognose des Jupp-Schmiedeskamp-Orakels aus dem Dortmunder Norden! Jupp grüßt von Juist und fasst die Sache so zusammen:
"Irgendwas zwischen Platz zwei und eins.
FRAGEN: ANM
http://www.taz.de/Die-Woche/!120788/
(Hervorh. H.R.)
And now: "To a nice WL-Lady!"
I owe her royalties:
http://www.youtube.com/watch?v=2x8D4T--0v4
(Nein, nicht “Upon the …“
)
SgG Herr Hrdlicka
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- Die Wiederkehr des ewig Gleichen ... - Herr Hrdlicka, 31.07.2013, 11:46
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- Die Wiederkehr des ewig Gleichen ... - krull bei gefühlten 50 Grad, 01.08.2013, 16:58
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