@ Herr Hrdlicka
Betreff lediglich ergänzt, weil ich meinen Text nicht absetzen konnte:
"Fehler - Name und Betreff sind identisch" - Sorry!
Moin, Herr Hrdlicka, sicherlich von Interesse:
Imre Kertész ist 84 Jahre alt und leidet an Parkinson. In den letzten 10 Jahren hat er in Berlin gelebt, in einer Seitenstraße des KuDamms. Er liebte die Platanen im alten Berliner Westen, die Caféterrassen am Ludwigkirchplatz (u.a. "Kucheleck"!),
die Konzerte in der Philharmonie. Er beschreibt dieses Berliner Leben im Tagebuch "Letzte Einkehr", das nächste Woche erscheint. Im November letzten Jahres ist er nach Budapest zurückgekehrt. Seither hat er die Wohnung im 3. Stock eines gediegenen Wohnhauses in Buda nicht mehr verlassen. .. (Teaser des Interviews in der aktuellen Printausgabe der ZEIT (gebunkert)).Imre Kertész beklagt die "Holocaust-Industrie"
Der Literaturnobelpreisträger Imre Kertész war ein wichtiger Protagonist der deutschen Gedenkkultur. Inzwischen sieht er diese Rolle sehr kritisch.....
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013-09/Imre-Kertesz-Vorab
Das vollständige Interview mit Imre Kertész lesen Sie ab Donnerstag in der neuen Ausgabe der ZEIT.
Hallo, lieber Schwejk Josef,
Deinen wertvollen Hinweis konnte ich leider erst jetzt zur Kenntnis nehmen.Vielen Dank dafür.
Das "Galeerentagebuch" von Kertész habe ich vor ca. 1 Woche erneut (aus)gelesen. "Die exilierte Sprache" und "Dossier K" sind als Wiederholungs-Lesestoff geplant. Meine aktuelle Lektüre: "Verschleppt, verhungert, vernichtet" - die Deportation von ungarischen Juden - Autor: Szita Szabolcs.
Ausgangspunkt war die aktuelle virtuelle Übertragung eines Reisetagebuchs von 1997. Im Oktober 1997 habe ich u. a. - bewusst ohne Vorabinformation - einen Rundgang durch die wunderschöne südungarische Stadt Baja gemacht. Plötzlich stand ich vor der "volt" (ehemaligen) Synagoge. Im Nachhinein erfuhr ich, dass die Synagoge seit 1985 als Stadtbibliothek dient. Diesen Clip habe ich soeben herausgesucht (das Einbinden dieses Kurzvideos in mein virtuelles Reisetagebuch ist ein schöner Nebeneffekt):
http://www.youtube.com/watch?v=pTZGMtxxlWI
Und dieser Link ist bereits Teil dieses virtuellen Reisetagebuchs:
http://muemlekek.info/muemlek/bajai-ady-endre-konyvtar.php
Die ehemalige Synagoge trägt als Bibliothek den Namen des ungarischen Dichters Ady Endre. Auch dieser virtuelle Rundgang durch die Bibliotheksebenen ist zu empfehlen.
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- Herr Hrdlicka - Schwejk, 15.09.2013, 11:26
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- @ Herr Hrdlicka - Herr Hrdlicka, 18.09.2013, 18:51
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