BVB Fundament

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@Schwejk

earl, Montag, 07. Oktober 2013, 19:51

Ich komme erst jetzt dazu diesen Fred bei WL zu lesen und er lässt mich fassungslos zurück. Die dort angewandten Stilmittel würden mitunter in totalitären Staaten goutiert werden und alles unter der Maßgabe besonders stark gegen Nazis sein zu wollen. Diese Idiotie hast du nicht nötig. Stellenweise erinnert mich das an "A class divided" insbesondere das, was der italienische Komponist da von sich gibt.

Kennst du übrigens dieses Experiment?

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@Schwejk

Schwejk, Montag, 07. Oktober 2013, 21:39 @ earl

Ich komme erst jetzt dazu diesen Fred bei WL zu lesen und er lässt mich fassungslos zurück. Die dort angewandten Stilmittel würden mitunter in totalitären Staaten goutiert werden und alles unter der Maßgabe besonders stark gegen Nazis sein zu wollen. Diese Idiotie hast du nicht nötig. Stellenweise erinnert mich das an "A class divided" insbesondere das, was der italienische Komponist da von sich gibt.

Kennst du übrigens dieses Experiment?

Earl, deine Eindrücke sind völlig zutreffend.

Ich kam mir wirklich so vor, als sei ich einem mittelalterlichen Inquisitionsprozeß oder Exorzismusverfahren unterworfen.

Und - richtig - die Assoziation mit einem Vorgehen in totalitären Staaten drängt sich wirklich auf.

Ich denke da vor allem an die Moskauer Prozesse, die stalinistischen Säuberungsprozesse unter dem Chefankläger Andrei Januarjewitsch Wyschinski, in denen sogenannten Abweichlern Bekenntnisse der rechten Lehre bzw. Schuldgeständnisse abgepreßt wurden. Analogien zu NS-Verfahren liegen selbstredend auf der Hand.

In dieser Hinsicht tun sich - eine Binse - Stalinismus und Faschismus nicht viel. An eine Diskussion über Totalitarismustheorien sei dabei allerdings nicht gedacht. ;-)

Immerhin hat der "italienische Komponist" erkannt, daß ich nicht eigentlich als Chefdissident angeklagt werden müsse, ungeachtet dessen, daß er wirklich in seinen Rigorismen und fundamentalistischen Ansichten, in seinem Duktus, in der Sachwalterschaft der rechten Haltung doch sehr viel von einem Sektenführer, von einem "Chefshalkologen" hat; sein manischer BVB-Haß ist dabei ein notwendiger Konnex. Ein Schalker User bezeichnete ihn mal ebenfalls nicht sehr unzutreffend als "Politkommissar".

BTW: Den besagten Chefposten müßte er sich allerdings mit einer Userin teilen.

Und - korrekt - das Elliotsche Experiment kann auch leicht in den Sinn kommen, verfolgt man diesen Wahnsinnsfred.

Was folgt aus all dem für mich? Stärkere Abstinenz. Denn wer hat so'n rubbish auch wirklich nötig? :-)

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@Schwejk

Krull vom Nachtlager, Montag, 07. Oktober 2013, 22:32 @ Schwejk

Ich komme erst jetzt dazu diesen Fred bei WL zu lesen und er lässt mich fassungslos zurück. Die dort angewandten Stilmittel würden mitunter in totalitären Staaten goutiert werden und alles unter der Maßgabe besonders stark gegen Nazis sein zu wollen. Diese Idiotie hast du nicht nötig. Stellenweise erinnert mich das an "A class divided" insbesondere das, was der italienische Komponist da von sich gibt.

Kennst du übrigens dieses Experiment?


Earl, deine Eindrücke sind völlig zutreffend.

Ich kam mir wirklich so vor, als sei ich einem mittelalterlichen Inquisitionsprozeß oder Exorzismusverfahren unterworfen.

Und - richtig - die Assoziation mit einem Vorgehen in totalitären Staaten drängt sich wirklich auf.

Ich denke da vor allem an die Moskauer Prozesse, die stalinistischen Säuberungsprozesse unter dem Chefankläger Andrei Januarjewitsch Wyschinski, in denen sogenannten Abweichlern Bekenntnisse der rechten Lehre bzw. Schuldgeständnisse abgepreßt wurden. Analogien zu NS-Verfahren liegen selbstredend auf der Hand.

In dieser Hinsicht tun sich - eine Binse - Stalinismus und Faschismus nicht viel. An eine Diskussion über Totalitarismustheorien sei dabei allerdings nicht gedacht. ;-)

Immerhin hat der "italienische Komponist" erkannt, daß ich nicht eigentlich als Chefdissident angeklagt werden müsse, ungeachtet dessen, daß er wirklich in seinen Rigorismen und fundamentalistischen Ansichten, in seinem Duktus, in der Sachwalterschaft der rechten Haltung doch sehr viel von einem Sektenführer, von einem "Chefshalkologen" hat; sein manischer BVB-Haß ist dabei ein notwendiger Konnex. Ein Schalker User bezeichnete ihn mal ebenfalls nicht sehr unzutreffend als "Politkommissar".

BTW: Den besagten Chefposten müßte er sich allerdings mit einer Userin teilen.

Und - korrekt - das Elliotsche Experiment kann auch leicht in den Sinn kommen, verfolgt man diesen Wahnsinnsfred.

Was folgt aus all dem für mich? Stärkere Abstinenz. Denn wer hat so'n rubbish auch wirklich nötig? :-)

Das wollte ich dir eigentlich von ganzem Herzen schon länger nahelegen, wobei ich insgesamt da doch noch einen anderen Erklärungsansatz habe: Zwischendurch hab ich so eine Ahnung, dass hinter den vermeintlichen Exponenten des Manichäistischen Flügels (Mani = persischer Exeget und Religionsgründer, der dadurch bestach, dass er die Welt strikt in gut und böse einteilte)in Wirklichkeit eine ganz ausgeklügelte Software von Westline das Wort führt, fabulierend wie ein digitaler Sprechpapagei gleich der écriture automatique - Zitat Wikipedia:

"Der französische Ausdruck Écriture automatique (dt.: Automatisches Schreiben, Automatischer Text) bezeichnet eine Methode des Schreibens, bei der Bilder, Gefühle und Ausdrücke (möglichst) unzensiert und ohne Eingreifen des kritischen Ich wiedergegeben werden sollen. Unter Verzicht auf Absichtlichkeit und Sinnkontrolle dürfen sowohl Sätze, Satzstücke, Wortketten, als auch einzelne Wörter geschrieben werden."

Ich glaube man darf daher noch so manchen Fred erwarten - in etwa:

Hummels nicht mehr linientreu - Dortmunder Innenverteidiger foult Arier.
Vereinsrekord mit 81 Punkte - Nazi-BVB schließt Saison mit Hitlerinitialen ab.

Doch da ist nach Luft nach oben, sollten aber wider Erwarten Menschen aus Fleisch und Blut am Werk sein, sind wir wieder bei Mani. Dessen verholztes Denken kannte nur die Dichotomie, das sich Ausschließende, ins Politische gegipst: Buren gegen Kaffern, Serben gegen Bosnier, Deutsche versus Juden und natürlich Schalker gegen Dortmunder, das Entlarvende ist, dass die Exponenten formal so denken wie jene, die sie vorgeben, so leidenschaftlich zu bekämpfen, wobei mir beim Phänomen des Nationalsozialismus die krähwinkelige Pepita-Pose "Meine Nazis- Deine Nazis" sowieso nicht in den Kopp will. Der Nazi auf der Schalker Nordkurve ist übrigens auch mein Nazi, aber die Abscheidung ist bei den Herrschaften nur die Ausgeburt des sportlichen Hinterhächelns, ein ehrlichen Aufklärungsansatz haben die Schalkologen nicht, sonst würden sie nicht dieses kleinkindliche Petzgehabe und die klammheimliche Freude an den Tag legen, was ich sagen will: Wären die sportlichen Vereinsbiografien vice versa geschrieben worden, hätten wir diese Freds nicht.
Aber ich hör jetzt lieber auf, sonst landen wir alle noch in einem abgeschotteten Gazpromlager auf dem Rhein-Herne Kanal oder ich träume heute nacht von königsblauen Dschihadistinnen in xxxl-Burkas, die mir die Namen der 58er Meisterschaft-Mannschaft abverlangen, aber ich kann die Sütterlin-Schrift auf dem Kupferstich nicht entziffern, erst als ich ihnen ein "Schalkehu Akba" zuraune, darf ich zurück in die Zelle.
P.S. Eigentlich schade um deren Forum, wo sich User tummeln, denen ich mal von Herzen die Meisterschaft gönnen würde (All den Youris, Guzzis und Leolucas..)
und Josef: you never walk alone;-) Take care.

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