Das halbseidene Geschäft
Eigentlich muss man sich nicht wundern, dass in einem Geschäftsbereich, wo Umsätze explodieren, in dem sich zwielichtige Gestalten Armani Anzüge leisten, um Geschäfte zu besiegeln (Man möge sich nur einmal die Tweets des Lewandowski-Managements zu Gemüte ziehen, um auf die Persönlichkeitsstruktur zu schliessen), wo der neureiche Geldadel vergnügungssüchtig sich in Dekadenz zu überbieten sucht, auch ein potentiell bodenständiger Würstchenfabrikant die Bodenhaftung verliert und sich so weit im Ziel verirrt wie er das nur in der belgrader Nacht in der aktiven Zeit geschafft hat.
Es ist wohl die Perversion dieses Geschäftes, das die "L'etat est moi" Attitüde befördert, die sich insgeheim bei ihm ausgeprägt hat. Das Unterscheidet ihn vom Gangsterrapper Notorious B.I.G. Calli oder dem Good Fella Tönnies. Aber alle sind sie Verführte des Systems und ähnlich wie Niebaum nicht ausreichend selbstreflektierend.
Dieses System zersetzt den Fussball, wie ich ihn liebe. Und ich hoffe, das die Blase platzt und die Aristokratie bald ein neues Spielzeug finden möge. Ich sehe es allerdings nicht, dass das bald passiert.
Ich sehe auch nicht, dass sich mein Herzverein dauerhaft davon entkoppeln kann, denn wer auf die Parties der dekadenten Gesellschaft eingeladen wird, wird entweder selber Täter oder Spielzeug für die eine oder andere Nacht und wenn der Reiz verfliegt, wird man entehrt ausgestossen.
Wie gut, dass es die Musik gibt. Wild Beasts beispielsweise mit ihrer "Wanderlust" abseits jeglicher Dekadenz.
Und wer Aristokratie braucht, der möge auf Königin Nene mit "Blank Project" zurückgreifen.
Wer auf gute alte Zeiten steht, dem erkläre ich den Krieg. Eines der besten Zeugnisse der 70er, und sicherlich das Beste, was dieser Sänger jemals gemacht hat.
Das halbseidene Geschäft
Dieses System zersetzt den Fussball, wie ich ihn liebe. Und ich hoffe, das die Blase platzt und die Aristokratie bald ein neues Spielzeug finden möge. Ich sehe es allerdings nicht, dass das bald passiert.
Ich sehe auch nicht, dass sich mein Herzverein dauerhaft davon entkoppeln kann, denn wer auf die Parties der dekadenten Gesellschaft eingeladen wird, wird entweder selber Täter oder Spielzeug für die eine oder andere Nacht und wenn der Reiz verfliegt, wird man entehrt ausgestossen.
Wir sehen hier quasi die Gentrifizierung des Fußballs - Fußball ist schon längst zur Ware geworden, Ver-
einsbosse sprechen nur noch vom Produkt und Generieren neuer Geldquellen, und der gemeine
Fan wägt kopfschüttelnd die ein oder andere Transfersumme ab.
Natürlich ist Fußball nicht mehr das, was es mal war bzw. wie wir zwei beide ihn mal kennen-und lieben
gelernt haben. Er ist im Begriff, ein aseptisches Familienprodukt zu werden - bald werden die Stadien,
ähnlich wie die Bahnhöfe - riesige Shopping Malls werden, wo man auch Fußball gucken kann. Das wird
sich in den TV-Übertragungen fortsetzen - Aufspaltung des Spiels in vier Viertel, Werbung ohne Ende,
Aufblähung bis zu drei/vier Stunden. Die FIFA gibt den Weg ja schon vor.
Wie gut, dass es die Musik gibt. Wild Beasts beispielsweise mit ihrer "Wanderlust" abseits jeglicher Dekadenz.
Und wer Aristokratie braucht, der möge auf Königin Nene mit "Blank Project" zurückgreifen.
Wer auf gute alte Zeiten steht, dem erkläre ich den Krieg. Eines der besten Zeugnisse der 70er, und sicherlich das Beste, was dieser Sänger jemals gemacht hat.
Exquisites Musik-Bouquet ! "They can't take away our music", sang einst selbiger Eric Burdon. Hoffen
wir's.
Das halbseidene Geschäft
Generieren neuer Geldquellen hat durchaus auch eine schwarz-gelbe Tradition
Dortmunds Trainer Matthias Sammer, 35, hat mit der geplanten Expansion seines Vereins nach Asien wenig am Hut. Auf die Frage von Manager Michael Meier ("Der asiatische Markt ist noch nicht so penetriert wie der europäische"), ob sich Sammer im Anschluss an die Saison eine Freundschaftsspielreise in den Fernen Osten vorstellen könne, winkte der Trainer auf Grund der hohen Belastung für die Borussenprofis ab. Dortmunds Merchandising-Chef Willi Kühne ist dennoch überzeugt, dass die BVB-Fanartikel drüben gut ankommen: "Die Chinesen lieben die gelbe Farbe."
Aus "Die Welt" 26.01.2003
Ich hatte damals zu diesem Thema im Forum angemerkt dass es mir lieber wäre wenn der BVB das gegnerische Tornetz penetrieren würde
Das halbseidene Geschäft
Generieren neuer Geldquellen hat durchaus auch eine schwarz-gelbe Tradition
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Dortmunds Trainer Matthias Sammer, 35, hat mit der geplanten Expansion seines Vereins nach Asien wenig am Hut. Auf die Frage von Manager Michael Meier ("Der asiatische Markt ist noch nicht so penetriert wie der europäische"), ob sich Sammer im Anschluss an die Saison eine Freundschaftsspielreise in den Fernen Osten vorstellen könne, winkte der Trainer auf Grund der hohen Belastung für die Borussenprofis ab. Dortmunds Merchandising-Chef Willi Kühne ist dennoch überzeugt, dass die BVB-Fanartikel drüben gut ankommen: "Die Chinesen lieben die gelbe Farbe."
Aus "Die Welt" 26.01.2003
Ich hatte damals zu diesem Thema im Forum angemerkt dass es mir lieber wäre wenn der BVB das gegnerische Tornetz penetrieren würde
Hömma Meister! Du kannst mich nächste Woche Samstag erstma mit nem zünfitgen Hefe penetrieren!
Wann/wo/wie sehen wir uns?
Das halbseidene Geschäft
Stadionbesuch noch nicht fest geplant,
eventuell geht nur aftershow bei mir zu Hause!?