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Coming Out und keinen interessierts - rightly so

Earl Chekov, Mittwoch, 08. Januar 2014, 13:04

Die Zeiten, in denen Homosexualität in Deutschland ein Mythos war, vorzugsweise angesiedelt in der Kunst, Literatur, Musik sind schon längst vorbei. Früher waren André Gide, Klaus Mann und sein sich nur verdeckt outender Vater, Fassbender und Rosa von Praunheim mit dem skandalösem Zwangsouting von Hape Kerkeling dafür verantwortlich, daß Homosexualität mit einem Hauch von Glamour und bowieesker bunt-unwirklicher Popart überzogen.

Bis heute mühen sich die guten Pet Shop Boys diese popkulturelle Besonderheit der Homosexualität aufrecht zu erhalten. Mit zunehmender Mühe, denn heute sind andere Gallionsfiguren in der Wahrnehmung.

Begonnen hat der Übergang mit dem Aufstieg der Sauerlandclowns, die bei RTL den Marsch durch die Institutionen antraten wie Hella von Sinnen und Dirk Bach unterstützt durch den öffentlich-rechtlichen Domian. Der Virus breitete sich in die Politik aus mit dem komödiatischen Herrscher am Berliner Hof "das ist auch gut so" Wowereit.

Und heute sind wir in der absoluten homosexuellen Langeweile angekommen, symbolisiert durch Westerwelle oder eben Hitz the Hammer. Natürlich ist das gut so. Aber ein wenig traurig bin ich auch darüber - habe ich doch immer schwule Kunst sehr geliebt.

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